Stress was passiert ?

Stress was passiert !

Das bei physischen oder emotionalen Reizen wie Schmerz oder Wut die Menge des Hormons Adrenalin im Blut zunimmt und daraufhin unter anderem sich der Blutzuckerspiegel erhöht und Blut aus dem Gewebe Herz, Lunge, Hirn und Muskulatur stärker versorgt: So wird der Organismus auf Kampf und Überleben bei einer vitalen Bedrohung vorbereitet. Darum sind erhöhter Blutdruck und schnellerer Puls typische Zeichen für eine stressbedingte Überaktivierung des physiologischen Systems, die der Anstieg des Adrenalinspiegels veranlaßt. Das Adrenalin seinerseits wird vom Nebennierenmark freigesetzt. Dies erhält das Signal dazu von Fasern des Sympathikus, einem Teil des vegetativen Nervensystems, das Befehle vom Gehirn an die peripheren Organe weitergibt. Langandauernde und immer wiederkehrende Stress-Belastung mit überhöhtem Adrenalinspiegel kann zur Erkrankungen führen, wobei  kontrollierbarer Stress sich eher positiv auf die geistige und körperliche Gesundheit auswirkt.

Meldesystem für Gefahren

Sehen wir etwas, das wir für bedrohlich halten, lässt das Gehirn blitzschnell ein ganzes Geflecht von hormonausschüttenden Drüsen aktiv werden. Diese Drüsen wirken wie ein Wasserfall von oben nach unten: Eine regt mit ihren Hormonen die nächste an. Dabei sind vor allem die folgenden drei Drüsen wichtig:

  • der Hypothalamus, eine wichtige Schaltzentrale in der Mitte des Gehirns
  • die Hirnanhangdrüse, auch Hypophyse genannt
  • die Nebennierenrinde

In der Wissenschaft spricht man deshalb auch von der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse.

Was die Hormone bewirken

  • Der Atem beschleunigt sich
  • Puls und Blutdruck steigen an
  • Die Leber produziert mehr Blutzucker
  • Die Milz schwemmt mehr rote Blutkörperchen aus, die den Sauerstoff zu den Muskeln transportieren
  • Die Adern in den Muskeln weiten sich. Dadurch werden die Muskeln besser durchblutet
  • Der Muskeltonus steigt. Das führt oft zu Verspannungen. Auch Zittern, Fußwippen und Zähneknirschen hängt damit zusammen
  • Das Blut gerinnt schneller. Damit schützt sich der Körper vor Blutverlust
  • Die Zellen produzieren Botenstoffe, die für die Immunabwehr wichtig sind
  • Verdauung und Sexualfunktionen gehen zurück. Das spart Energie

 

Fazit : Stress kann die Wahrnehmung verändern, das Lernen oder die Handlungsweisen

Achten wir darauf das wir Situationen in denen Stress zu unerwünschten Verhalten führt zu vermeiden, sei es im Training oder der Erziehung.

 
Kleiner Auszug

Wenn der Hund versucht, mit unkontrollierbaren Situationen fertig zu werden, kann sich seine Stressreaktion verschlechtern. Zu viel Kontrolle in einer kontrollierbaren Situation kann auch seine Gesundheit schädigen. Stress reduziert sich wenn ein positives Feedback Signal als Antwort aus der Umwelt erfolgt, ergo, relevante Rückmeldungen den Einfluss eines Stressors reduzieren. Eine noch stressigere Situation beinhaltet eine negative Rückkopplung, hier befindet sich der Hund, in Situationen, in denen sich die Spielregeln geändert haben.

 

 

Infos zum Verhalten

 

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